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Botox Therapie bei überaktiver Blase

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Als Urologe beschäftige ich mich täglich mit einer Vielzahl von urologischen Erkrankungen, von denen die überaktive Blase (ÜAB) eine der häufigsten und beeinträchtigendsten ist. Viele Patienten sind überrascht zu erfahren, dass Botulinumtoxin, allgemein bekannt als Botox, eine effektive Behandlungsoption für diese Bedingung sein kann. Ich möchte Ihnen zunächst einen umfassenden Überblick über die Botox-Therapie bei überaktiver Blase geben, einschließlich der Funktionsweise, der Vorteile, potenzieller Risiken und dessen, was Patienten erwarten können.

 

Was ist eine überaktive Blase?

Eine überaktive Blase ist durch plötzlichen Harndrang und häufiges Wasserlassen gekennzeichnet, manchmal begleitet von Urininkontinenz. Die Ursachen können vielfältig sein, einschließlich neurologischer Erkrankungen, Blasenentzündungen oder hormonellen Veränderungen. Die ÜAB kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, da sie sowohl soziale als auch psychologische Auswirkungen hat.

Wie funktioniert Botox bei überaktiver Blase?

Botox ist ein Neurotoxin, das in kleinen Dosen verwendet wird, um die Übertragung von Nervensignalen zu blockieren, die Muskeln zur Kontraktion bringen. Wenn Botox in die Blasenwand injiziert wird, entspannt es die Blasenmuskulatur und reduziert die Häufigkeit und Intensität des Harndrangs. Diese Behandlung ist besonders nützlich für Patienten, die auf traditionelle medikamentöse Therapien nicht ansprechen.

Botox Blase

Was sind neurogene und nicht-neurogene Detrusor-Hyperaktivität?

Neurogene Detrusor-Hyperaktivität resultiert aus neurologischen Erkrankungen wie multipler Sklerose oder Rückenmarksverletzungen, die zu einer unkontrollierten Blasenmuskulatur führen. Nicht-neurogene Detrusor-Hyperaktivität hingegen hat keine neurologische Ursache und kann durch altersbedingte Veränderungen oder andere nicht-neurologische Bedingungen ausgelöst werden. Beide Formen führen zu einer starken und häufig unkontrollierbaren Aktivität der Blasenmuskulatur, oft begleitet von Inkontinenz.

 

Botox nach erfolgloser anticholinerger Therapie

Anticholinerge Medikamente sind oft die erste Wahl zur Behandlung einer überaktiven Blase, da sie helfen, die Muskelkontraktionen der Blase zu unterdrücken. Wenn diese Medikamente jedoch keine Linderung bieten, kann Botox eine Alternative sein. Botox wirkt durch eine direkte Entspannung des Detrusor-Muskels, wodurch die Symptome der Überaktivität effektiv reduziert werden.

 

Botox als Alternative vor offen-operativen Maßnahmen

Bevor man zu invasiveren, offen-operativen Maßnahmen greift, bietet die Botox-Therapie eine weniger invasive Option. Der Eingriff wird unter lokaler Anästhesie durchgeführt und kann eine signifikante Verbesserung der Symptome bewirken, oft mit einer Wirkdauer von bis zu sechs Monaten. Dies kann eine entscheidende Rolle spielen, insbesondere für Patienten, die einer Operation skeptisch gegenüberstehen oder bei denen aufgrund von Gesundheitszuständen operative Risiken bestehen.

 

Der Ablauf der Behandlung

Die Botox-Injektionen werden ambulant durchgeführt und nehmen in der Regel weniger als 30 Minuten in Anspruch. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Anästhesie, und die Patienten können kurz nach der Behandlung nach Hause gehen. Die Botox-Dosis und die spezifischen Injektionsstellen werden individuell nach der Schwere der Symptome und dem Gesundheitszustand des Patienten angepasst. Eine sorgfältige Überwachung durch regelmäßige Nachsorgetermine ist hierbei wichtig, um die Wirksamkeit der Behandlung zu beurteilen und mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen.

 

Vorteile der Botox-Therapie

Die Botox-Therapie kann eine signifikante Reduktion der täglichen Harndrang-Episoden bieten. Viele Patienten berichten von einer verbesserten Lebensqualität und einer Reduktion von Stress und Angst, die mit unerwartetem Harndrang verbunden sind. Die Wirkung von Botox hält im Allgemeinen etwa sechs Monate an, nach denen die Behandlung wiederholt werden kann.

 

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es auch bei der Botox-Therapie potenzielle Risiken. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören vorübergehende Harnretention, die das vorübergehende Einsetzen eines Katheters erforderlich machen kann, sowie Harnwegsinfektionen. Seltenere, aber ernstere Risiken umfassen allergische Reaktionen und Auswirkungen auf benachbarte Muskeln.

 

Was sollten Patienten beachten?

Es ist wichtig, dass sich Patienten zunächst von ihrem behandelnden Urologen beraten lassen, um herauszufinden ob Botox die geeignete Behandlungsoption für ihre spezifische Situation ist.

Eine sorgfältige Überwachung und regelmäßige Nachsorgetermine sind entscheidend, damit eine Botoxbehandlung erfolgreich verläuft und eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkannt werden können.

 

Fazit

Die Botox-Therapie bietet vielen Patienten mit überaktiver Blase eine wirksame Erleichterung ihrer Symptome. Durch die fortschreitenden Entwicklungen in der Medizin wird diese Behandlungsoption zunehmend sicherer und effektiver. Wenn Sie unter einer überaktiven Blase leiden und herkömmliche Behandlungen nicht ausreichen, könnte eine Botox-Therapie eine überlegenswerte Option für Sie sein. Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich von uns beraten!

 

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